Bilder, Bilder, Bilder


Heute gibt es all die vielen Bilder, die ich euch während meiner Reise vorenthalten habe. Die letzten Tage habe ich mich durch über 5000 Bilder gekämpft, durch die Verwackelten, die Langweiligen, die Unterbelichteten, die Hässlichen, die Unscharfen, die Kaputten, aber eben auch durch die Glückstreffer, die Atemberaubenden, die Lustigen, die Emotionswecker usw.
Die Bilder könnt ihr HIER sehen.
Enjoy! :)

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Home, sweet home…

Montag abend habe ich wieder deutschen Boden betreten. Nachdem ich in Israel von den Sicherheitsbeamten noch einmal komplett auseinandergenommen worden bin (zweieinhalbstündige Prozedur mit mehreren Befragungen, Rucksack entleeren, Metall-, Sprengstoffdetektoren und Körperabtasten bei dem man selbst zwischen meinen Zehen nachgeguckt hat) durfte ich endlich die Maschine nach Deutschland betreten.

In Düsseldorf aus dem Flieger auszusteigen fühlte sich wie an wie in einem Traum. Über sieben Monate habe ich für diese lange Strecke gebraucht und jetzt nach viereinhalb Stunden wieder in der Heimat zu sein – ein seltsames Gefühl. Alles kommt mir so bekannt und dennoch fremd vor.

Ich muss nun ersteinmal ankommen in dieser altbekannten und dennoch neuen Welt. Wieder Fuß fassen, Formulare ausfüllen, Behördengänge, Bewerbungsfristen recherchieren… Schritt für Schritt, neu orientieren, überprüfen, neu aufbrechen. Ich stehe am Anfang eines neuen Weges!

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Morgen…

…geht es wieder zurück in die Heimat.
Ob ich überhaupt zurück will? Da bin ich mir noch gar nicht so sicher. Ein kleinen Kulturschock werde ich wohl bekommen wenn ich an roten Ampeln wieder stehen bleiben muss, Autos an Zebrastreifen anhalten, und die Menschen Geschirr benutzen, statt mit den Händen im Reis herumzuwühlen ;)

Der Flieger landet jedenfalls morgen um 21:50 Uhr in Düsseldorf. Am Dienstag ab 18 Uhr sind dann alle, die meine Reise verfolgt haben, herzlich eingeladen in die Bussardstraße 6 in Rees zu kommen und mit mir auf ein Glas Sekt anzustoßen :)

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Tag 228

Heute habe ich wieder WLAN. Deshalb ein paar kurze Infos zu den letzten Tagen.
In Jerusalem durfte ich netterweise in einem Haus der “Kustodie des heiligen Landes” (bzw. dem Franziskanerorden) übernachten. Dort habe ich von Father Silvio und Sister Naomi meinen letzten offiziellen Stempel und ein Zertifikat über meine Reise bekommen.
Nachdem ich die Stadt zur Genüge angeschaut habe, bin ich mit dem Bus weiter nach Nazareth gefahren, um dort noch den “Jesustrail”, der die Wirkungsstätten Jesu verbindet, zu laufen.
In Nazareth bin ich im Fauzi Azar Hostel untergekommen, einer alten arabischen Villa mit einer sehr schönen Geschichte, welche die Enkeltochter jeden Tag ihren Gästen erzählt. Wen die Geschichte nicht interessiert, der sollte allein wegen des leckeren Kuchens kommen, der jeden Tag frisch gebacken wird. Der Besitzer des Hostels ist nebenbei Mitbegründer des Jesustrails.
Die letzten zweieinhalb Tage bin ich weitestgehend abseits des Verkehrs am antiken Zippori vorbei, durch Cana, auf einen erloschenen Vulkan hinauf, die Klippen vom Berg Arbel herunter, nach Taghba (Ort des Brotwunders), weiter zum Berg der Seligpreisungen bis nach Kapernaum, dem Wohnort Jesu, gelaufen.
Ein gut markierter Wanderweg, den man nur empfehlen kann!

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Tag 227 (16.Mai 2012) Tiberias

von C.Preuss:

Manuel ist auf dem Jesus-Trail unterwegs.

Manuel: ‘Bin heute einer zwei Meter langen Schlange begegnet und musste wegen Wildschwein-Familie mein Zelt verlegen.’

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Tag 226 Jesus-Trail

von C.Preuß:

Manuel ist zunächst nach Nazareth gefahren. Von dort ist er heute den ersten Teil des Jesus-Trails gelaufen. Auf diesen Weg soll Jesus angeblich von Nazareth zum See Genezareth gelaufen sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Trail

Manuel: ‘Hab mir heute die Hacken wund gelaufen aber kein vernünftiges Angebot für mobiles Internet gefunden, bzw. man konnte mir keine verbindlichen Preisangaben machen.’

Es gibt also vorerst keine tracks.

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Jerusalem

von C.Preuss

Manuel ist im Franziskaner-Kloster. Im Oesterreichischen Hospiz war der Preis für die Unterkunft im Massenschlafsaal zu teuer.
Bei den Franziskanern ist durch einen Stromausfall der Stromadapter für den Internet-Router beschädigt worden, sodass im Moment nur ein Kontakt über öffentliche Hotspots möglich ist.
Manuel schreibt:
‘Im Prinzip habe ich mittlerweile alles Sehenswerte in Jerusalem gesehen. Und das, obwohl ich durch den Husten geschwächt alles etwas langsamer angehen muss. Ölberg, Getsemane, Dominus Flevit, Mariagrab, VIA Dolorosa, Grabeskirche, Erlöserkirche (und einige weitere Kirchen), Ort des letzten Abendmahls, Gefängnis Jesu, Davids Grab, Klagemauer, Tempelberg, Felsendom, Al Aksa Moschee (nur von außen), die Stadtviertel und alle Stadttore, sowie viele kleinere Dinge. Werde noch Yad Vashem ansehen und evt. mal Richtung Knesset (Parlament) laufen. Gestern habe ich den Beginn des Schabbes angeschaut. An der Klagemauer kommen dann besonders viele Juden zusammen, sodass der gesamte Platz voll ist. Während ein Teil dort gebetet hat (Das sieht schon etwas seltsam aus, dieses ständige Wippen mit dem Oberkörper),
hat der andere Teil gesungen, getanzt und gefeiert. Die Männer haben oft seltsame Hüte getragen und viele lassen sich an den Seiten zwei Haarbüschel lang wachsen. Welche Bedeutung das hat weiß ich nicht. Fotos gibts leider keine davon, da es als Bruch des Schabbes gilt wenn man fotografiert wird. Das habe ich dann auch respektiert.’

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Interview mit der Rheinische Post (Rubrik Presse)

https://www.rp-online.de/niederrhein-nord/emmerich/nachrichten/5041-kilometer-zu-fuss-1.2826873

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Tag 219 Ich bin angekommen!

Ein letztes Mal…

das Zelt abbauen
den Rucksack packen
die Gpsaufzeichnung starten
mich auf den Weg machen

dann durch die Sicherheitskontrolle
ein letzter steiler Anstieg
noch einen Schluck Wasser trinken
das Hemd nass verschwitzt
meine Knie werden zittrig
eine letzte Kurve

Da liegst du vor mir, Jerusalem du heilige Stadt. Ich bin angekommen, jetzt darf ich endlich ruhen.

Elevation Profile
20120508_tag_219

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Tag 218

Elevation Profile
20120507_tag_218_korr

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