Tag 228

Heute habe ich wieder WLAN. Deshalb ein paar kurze Infos zu den letzten Tagen.
In Jerusalem durfte ich netterweise in einem Haus der “Kustodie des heiligen Landes” (bzw. dem Franziskanerorden) übernachten. Dort habe ich von Father Silvio und Sister Naomi meinen letzten offiziellen Stempel und ein Zertifikat über meine Reise bekommen.
Nachdem ich die Stadt zur Genüge angeschaut habe, bin ich mit dem Bus weiter nach Nazareth gefahren, um dort noch den “Jesustrail”, der die Wirkungsstätten Jesu verbindet, zu laufen.
In Nazareth bin ich im Fauzi Azar Hostel untergekommen, einer alten arabischen Villa mit einer sehr schönen Geschichte, welche die Enkeltochter jeden Tag ihren Gästen erzählt. Wen die Geschichte nicht interessiert, der sollte allein wegen des leckeren Kuchens kommen, der jeden Tag frisch gebacken wird. Der Besitzer des Hostels ist nebenbei Mitbegründer des Jesustrails.
Die letzten zweieinhalb Tage bin ich weitestgehend abseits des Verkehrs am antiken Zippori vorbei, durch Cana, auf einen erloschenen Vulkan hinauf, die Klippen vom Berg Arbel herunter, nach Taghba (Ort des Brotwunders), weiter zum Berg der Seligpreisungen bis nach Kapernaum, dem Wohnort Jesu, gelaufen.
Ein gut markierter Wanderweg, den man nur empfehlen kann!

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